Aus der Zeitung

Interessantes aus Kenia ohne direkten Bezug zu den Schulen. Dieser Bereich kann auch von Gästen gelesen werden!
claus
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Re: Aus der Zeitung

Beitrag von claus »

Ich habe seit einiger Zeit keine Infektionszahlen aus kenia berichtet. Hauptgrund dafür, dass die Zahlen auf doch recht niedrigem Niveau stagnierten.Die Zahlen sind immer noch sehr niedrig, aber es gibt erste Anzeichen, dass sie wieder steigen könnten. Heute wurden mit 410 Neuerkrankungen so viele gemeldet wie seit dem 23. Dezember nicht mehr. Ein Tag kann ein Ausreißer sein, aber in der letzten Woche war es schon so, dass sich die Durchschnittszahlen über 7 Tage immer mehr der 200 genähert und in dieser Woche auch überschritten haben.

Diese Zahl bitte nicht mit der 7-Tages-Inzidenz verwechseln, denn diese liegt immer noch unter 3 und damit bei einem Wert, über den wir in Deutschland in Jubelstürme ausbrechen würden. Anlass zur Sorge bietet deshalb aus meiner Sicht auch nicht die offizielle Zahl der Infektionen, sondern eher die Tendenz der Infektionszahlen und noch mehr die Entwicklung der Positivrate, die zwischendurch mal unter 2% lag und jetzt auf gut 5% gestiegen ist. Immer noch keine Katastrophenwerte, aber der Verdacht, dass im Moment zu wenig getestet wird, kommt schon auf.

Die Zahlen kann man übrigens täglich am frühen Nachmittag bei Twitter nachlesen: https://twitter.com/moh_kenya

claus
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Re: Aus der Zeitung

Beitrag von claus »

Gestern wurden die ersten gut 1 Million Dosen Impfstoff (AstraZeneca) nach Kenia geliefert: https://twitter.com/WHOKenya/status/1366964491825610758

Die Infektionszahlen in Kenia beunruhigen mich weiterhin etwas. Heute wurden 528 Neuinfektionen gemeldet. Immer noch keine hohe Zahl, aber eben doch die höchste seit dem 17. Dezember. Zudem steigt die Zahl der Patienten auf Intensivstationen an. Ich fürchte, auch Kenia wird eine dritte Welle nicht vermeiden können.
https://twitter.com/MOH_Kenya/status/13 ... 2971731977

claus
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Re: Aus der Zeitung

Beitrag von claus »

Die Infektionszahlen in Kenia steigen weiterhin langsam an. Gestern wurden 633 neue Fälle gemeldet, heute 465, wobei es auch in Kenia üblicherweise einen Wochenendeffekt gibt. Besonders beunruihigend ist wohl, dass die Positivrate jetzt wieder um 10% liegt.

Für ganz Kenia sind die Zahlen sicherlich noch nicht allzu beunruhigend, aber wenn man nur auf Nairobi schaut, ergibt sich ein etwas anderes Bild. Aus Nairobi wurden in den letzten sieben Tagen 1907 Neuerkrankungen gemeldet. Ich weiß nicht genau, welcher Bereich bei diesen Statistiken Nairobi zugeordnet wird, aber wenn ich für Nairobi eine Einwohnerzahl von 4,4 Millionen anehme, ergibt das eine 7-Tages-Inzidenz von gut 43. Das ist immer noch weniger als in Deutschland, aber gar nicht mal so viel weniger. Die Todeszahlen sind weiterhin recht gering, aber die Zahl der Patienten auf Intensivstationen ist jetzt auf 79 gestiegen. Damit liegt sie nur noch knapp unter dem Höchstwert vom Dezember (86 Patienten auf der Intensivstation). Irgendwann in den nächsten Tagen soll wohl auch über die Frage entscheiden werden, ob die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben werden soll. Bei Twitter und Co, argumentieren einige 8natürlich gibt es auch in Kenia Coronaleugner), dass die Zahlen steigen, damit die Regierung einen Grund für die Verlängerung hat. Warum die Regierung ein Interesse daran haben sollte, die Ausgangssperre zu verlängern, wenn es nicht nötig ist, wird allerdings nicht erklärt.

Ganz anderes Thema:

Kenia hat den Import von Mais aus Uganda und aus Tansania gestoppt und das damit begründet, dass die Werte von Schimmelpilzgiften über den Grenzwerten liegen:

https://www.monitor.co.ug/uganda/news/n ... da-3313946
https://nation.africa/kenya/news/africa ... n--3314660

Aflatoxinvergiftungen waren in den vergangenen Jahren immer mal wieder ein Thema in Kenia und es ist sicher gut, wenn mehr auf solche Gifte getestet wird. Ich kann nicht beurteilen, ob die Entscheidung der kenianischen Regierung wirklich eine reine Gesundheitsvorsorgemaßnahme ist oder ob auch andere Gedanken dahinterstecken. Jedenfalls sind die Maisimporte in letzter Zeit deutlich angestiegen, was den Maisbauern in Kenia natürlich nicht so gefällt, was aber andererseits die Preise gedrückt hat, so dass viele Menschen in den schwierigen Zeiten zumindest etwas billigeres Maismehl kaufen konnten. Laut Angaben aus Tansania ist aus Kenia auch keine offzielle Meldung zum Einfuhrstopp erfolgt. Insbesondere wurde nicht gemeldet, bei welchen Proben denn welche Werte festgestellt wurden.

Wenn das Problem nicht schnell gelöst wird, können sich Verbraucher in Uganda und Tansania wohl auf fallende Preise einstellen, während man in Kenia deutlich ansteigende Preise befürchten muss.

claus
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Re: Aus der Zeitung

Beitrag von claus »

Die Infektionszahlen in Kenia steigen weiterhin - aus meiner Sicht dramatisch schnell - an: Heute wurden 1354 Neuinfektionen gemeldet. Das ist die höchste Zahl seit dem 27.11.2020, als 1554 Neuinfektionen gemeldet wurden. Auch die anderen Indikatoren sehen nicht gut aus, auch wenn immer noch fast alles weit unter den deutschen Zahlen liegt:

- Die heute gemeldeten 28 neuen Todesfälle sind der höchste Stand seit Beginn der Pandemie.
- Die Positvrate lag heute bei 17,5% und hat damit fast den Höchststand von Mitte November (knapp über 18%) erreicht.
- Die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen hat mit 123 einen neuen Höchstwert erreicht, im letzten Jahr waren es nie mehr als 86 Patienten auf den Intensivstationen.
- Heute wurden Neuinfektionen aus 38 Counties gemeldet. Nairobi lag bei den heutigen Zahlen mit 717 Neuinfektionen wieder deutlich vorne, hat also im Moment mehr als die Hälfte der Fälle. Im letzten Jahr wurden ja auch aus Mombasa hohe Zahlen gemeldet, aktuell ist das nicht so.
- Die 7-Tages-Inzidenz für Kenia insgesamt liegt bei knapp 13. Das ist sicherlich keine hohe Zahl, aber die hohe Positivrate lässt auch eine hohe Dunkelziffer erwarten. Schaut man nur auf Nairobi, liegt die 7-Tages-Inzidenz nach meinen Rechnungen bei ungefähr 90, also in ähnlicher Höhe wie in Deutschland.

Alle Kurven lassen befürchten, dass in den nächsten Tagen noch höhere Zahlen gemeldet werden.

claus
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Re: Aus der Zeitung

Beitrag von claus »

claus hat geschrieben:
19.03.2021, 17:41
Alle Kurven lassen befürchten, dass in den nächsten Tagen noch höhere Zahlen gemeldet werden.
Das hat sich bestätigt. Heute wurden mit 2008 Neuinfektionen erstmals mehr als 2000 an einem Tag gemeldet, der bisherig Höchststand vom 27.11.2020 lag bei 1554. Der etwas aussagekräftigere Schnitt über 7 Tage (wie geschrieben darf der nicht mit der 7-Tages-Inzidenz verwechselt werden) liegt bei 1327, bislang lag die Höchstzahl bei 1108. Die Positivrate ist nicht weiter gestiegen, liegt aber mit knapp 18% weiterhin sehr hoch.

Auch wegen dieser Zahlen hat sich Präsident Kenyatta heute wieder an die Nation gewendet und einige neue Maßnahmen verkündet. Seine komplette Rede kann man aktuell (in einer Woche verschwindet die verlinkte Seite hinter einer Bezahlschranke) unter https://nation.africa/kenya/news/covid- ... ch-3337772 nachlesen. Hier ein paar Punkte aus der Rede:

- 60% der Neuinfektionen werden aus Nairobi gemeldet. Auch in einigen benachbarten "counties" ist die Inzidenz deutlich überdurchschnittlich. Deshalb wird ab sofort eine Hochinfektionszone (meine Bezeichnung) definiert, die aus Nairobi, Kajiado, Machakos, Kiambu and Nakuru besteht.
- Ab Mitternacht ist der Verkehr auf der Straße, mit der Bahn und per Flugzeug (hier ist internationaler Flugverkehr vermutlich nicht gemeint) aus dieser Zone und in diese Zone hinein untersagt.
- In dieser Zone sind Versammlungen und persönliche Treffen jeder Art untersagt.
- In dieser Zone beginnt die nächtliche Ausgangssperre jetzt um 20 Uhr und endet um 4 Uhr morgens, im Rest des Landes bleibt es bei 22 bis 4 Uhr.
- In dieser Zone sind Gottesdienste etc. untersagt.
- An allen Schulen, Universitäten und anderen Ausbildungsstätten wird der Präsenzunterricht bis auf weiteres eingestellt. Ich denke, das gilt für ganz Kenia, aber da bin ich nicht ganz sicher.Die landesweit einheitlichen Abschlussprüfungen finden jedoch statt.
- In der genannten Hochinfektionszone müssen Bars schließen, Restaurants dürfen nur noch Essen zum Mitnehmen anbieten.

Insgesamt ist die Liste der Beschlüsse noch deutlich länger.

Die Schließung aller Ausbildungsstätten hat für unsere Schulen keine größeren sofortigen Auswirkungen, denn die Abschlussprüfungen finden ja statt und während der Abschlussprüfungen müssen die anderen Klassen der Schule ohnehin fernbleiben. Es sind also für viele Schüler sowieso gerade Ferien. Ob diese planmäßig Anfang Mai enden, weiß jetzt wohl niemand. Kenyatta sagte in seiner Rede, dass die Experten im Land erwarten, dass die täglichen Infektionszahlen in den nächsten Tagen auf 2500 bis 3000 steigen werden und dass ein Abflachen der Kurve Mitte Mai erwartet wird.

claus
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Re: Aus der Zeitung

Beitrag von claus »

Ich habe hier seit einiger Zeit keine neuen Zahlen zu Covid-19 mehr genannt. Ein Grund dafür ist, dass ich mich schwer tue, die Zahlen wirklich einzuschätzen. Die Testzahlen schwanken von Tag zu Tag erheblich und damit auch die gemeldeten Neuinfektionszahlen. Insgesamt gibt es aber Anzeichen, die hoffen lassen, dass man den Peak der aktuellen Welle überschritten hat. Die täglichen Neuinfektionszahlen lagen in den letzten Tagen meistens zwischen 200 und 800. Die Positivquote, die zwischendurch mal auf 18% gestiegen war, liegt jetzt mit einigen Schwankungen um 10%, Tendenz eher fallend. Hoffnung macht auch die Zahl der Covid-Patienten auf kenianischen Intensivstationen. Im Maximum lag sie bei ungefähr 270, womit etwa die Hälfte aller kenianischen Intensivbetten von Covid-19-Patienten belegt war. Aktuell gibt es auf den Intensivstationen deutlich unter 200 Covid-Patienten. Immer noch (zu) viele, aber die Tendenz lässt hoffen. Nairobi meldet immer noch die meisten Neuinfektionen, aber der Anteil an den landesweiten Zahlen hat sich deutlich reduziert. Heute waren es etwa 20%, also deutlich weniger als die gut 50% von Ende März. ich denke, dass Ausgangs- und Reisesperren gewirkt haben, auch wenn es bei der Frage der Einhaltung einige Fragen gibt.

Insgesamt ein gemischtes Bild, das ganz vorsichtigen Optimismus erlaubt. Eine für uns interessante Frage war ja, ob die Schulen wie geplant am Montag öffnen werden. Das scheint der Fall zu sein. Wir haben deshalb auch die Schulmaterialbestellung ans Text Book Center weitergeleitet.

claus
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Re: Aus der Zeitung

Beitrag von claus »

Die KCSE-Ergebnisse, also die Ergebnisse der landesweit einheitlichen Abschlussprüfung für die secondary school werden in der kommenden Woche erwartet. Es gibt allerdings noch ein paar Fragezeichen, denn die Benotung hat sich verzögert, unter anderem weil einige Lehrer an den Auswertezentren bessere Bezahlung (bzw. Auslagenerstattung) verlangt haben. Ein Hauptproblem scheint aber zu sein, dass insbesondere die Ergebnisse in Mathematik und in Chemie so schlecht ausgefallen sind, dass noch diskutiert wird, ob und wie die Notenstufen anzupassen sind. Das sind alles nur Gerüchte, die sich über das Internet verbreiten. Angeblich, siehe zum Beispiel https://teacher.co.ke/kcse-2020-results ... performed/ soll es in Mathematik so sein, dass landesweit fast die Hälfte aller Schüler in den Matheklausuren gerade mal einen von 100 Punkten erreicht hat. Wenn das denn stimmt, kann man die Benotung natürlich anpassen, wie man will, für diese eine Hälfte der Schüler kann in Mathe nur ein E herausspringen. In dem verlinkten Artikel wird behauptet, dass in Mathe schon 57 von 100 Punkten ausreichen sollen, um die beste Note A zu bekommen. Ich bin gespannt.

Nicht viel besser sieht es wohl in der theoretischen Chemieprüfung aus. Schon direkt nach den Prüfungen gab es einige Beschwerden, dass die Prüfungen viel zu schwer waren. Ob das in erster Linie an der Aufgabenauswahl oder aber doch an den Folgen der langen Schulschließung liegt, ist schwer zu beurteilen.

Allen, die die Ergebnisse in den letzten Jahren nicht verfolgt haben, sei gesagt, dass es in Mathe und Chemie schon seit langem (seit immer?) vergleichsweise schlechte Ergebnisse gibt. Wenn sich die Gerüchte bewahrheiten, ist es in diesem Jahr aber wohl noch viel schlimmer als schon gewohnt.

claus
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Re: Aus der Zeitung

Beitrag von claus »

Gestern gab es einen ziemlich großen Knall am obersten Gericht Kenias:

https://www.bbc.com/news/world-africa-57094387

Seit einigen Jahren ist die Building Bridges Initiative (BBI) ein Dauerthema in Kenia. Ich hatte sie schon mal im Oktober letzten AJhres unter viewtopic.php?p=34320#p34320 erwähnt.

Mit einem symbolischen "Handshake" hatten sich Präsident Uhuru Kenyatta und sein Hauptkonkurrent bei den letzten Wahlen (Raila Odinga) öffentlichkeitswirksam versöhnt und eine Initiative beschlossen, mit der die Verfassung Kenias (Anmerkung: Die aktuelle Verfassung stammt aus dem Jahr 2010, ist also sehr jung. Sie wurde damals in einer Volksabstimmung mit Zweidrittelmehrheit angenommen.) geändert werden sollte. Der Vizepräsident Kenias (William Ruto) war gegen den Handshake und gegen die BBI, was zu einer merkwürdigen Konstellation in Kenia geführt hat: Mit dem Vizepräsidenten gibt es Opposition in der Regierung, während der eigentliche Oppositionsführer mit dem Präsidenten zusammenarbeitet (manche nennen das auch kungeln).

Laut https://kenyayote.com/bbi-report-pdf-an ... ive-kenya/ sind die wichtigsten Punkte der geplanten Verfassungsänderung:

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Allocation to counties to be increased to atleast 35%
Primer Minister to be appointed by the president from the majority party in parliament
The cabinet shall comprise of deputy president, prime minister and cabinet ministers chaired by the president
Presidential term limit to remain to two terms as it was in the 2010 constitution
The opposition leader shall become ex officio member of parliament (shall sit in parliament)
The official opposition party shall have a shadow cabinet
Half the cabinet shall appointed from members of parliament and the other half comprise of technocrats
Minimize taxation for new and small businesses by providing them a tax holiday (exemption) of at least 7 years as a support to youth entrepreneurship and job creation
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Nach dem Handshake haben Kenyatta und Odinga eine Kommission ins Leben gerufen, das unter anderem über eine umfassende Bürgerbeteiligung einen Entwurf für die Verfassungsänderung ausgearbeitet hat. Diese Kommission musste Präsident Kenyatta berichten. Über den Entwurf sollte noch vor den nächsten Wahlen vom Volk abgestimmt werden.

Soweit die Vorgeschichte, jetzt zum großen Knall:

Das oberste Gericht hat das gesamte BBI-Verfahren für nicht verfassungsgemäß und damit für null und nichtig erklärt. Hauptpunkt ist, wenn ich es richtig verstanden habe, dass die Initative vom Präsidenten angestoßen und koordiniert wurde. Nach der Verfassung können Änderungen der Verfassung vom Parlament oder von vom Volk ausgehenden Initiativen angestoßen werden, nicht aber vom Präsidenten. Kenyatta behauptet zwar, dass er das alles als Bürger Kenias und nicht als Präsident gemacht hat, aber das kann man getrost als Schutzbeghauptung bezeichnen. Die Kommissionen und Kommittees, die den Entwurf ausgearbeitet haben, waren Kenyatta unterstellt.

Die Richter haben für die Verlesung des Urteils wohl viele Stunden benötigt. Es gibt einige Aspekte, die ich nicht komplett verstehe, aber das Urteil ist offensichtlich ein harsches. Ein Ausschnitt aus dem oben verlinkten BBC-Artikel:

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In a four-hour televised ruling, they said President Kenyatta had violated the constitution by initiating a process which ought to have been started by ordinary citizens.

They also ruled that the BBI constitutional committee, a body created by the president, was illegal, adding that Mr Kenyatta had failed the leadership and integrity test.

They warned that the president could be sued in his personal capacity.
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Mal sehen, wie das jetzt weiter geht. Spätestens seit der Annulierung der Wahl 2017 sind Kenyatta und die Judikative nicht unbedingt allerbeste Freunde.

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