Aus der Zeitung

Interessantes aus Kenia ohne direkten Bezug zu den Schulen. Dieser Bereich kann auch von Gästen gelesen werden!
claus
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Re: Aus der Zeitung

Beitrag von claus »

Präsident Kenyatta hat seine Rede gehalten. die komplette rede kann man unter https://www.nation.co.ke/kenya/news/cov ... ch-1445758 nachlesen.

Gleich vorweg: zu den Schulen gab es in der rede keine konkreten Hinweise, sondern nur die Information, dass das Bildungsministerium noch heute oder allerspätestens morgen den Zeitplan für die Schulen bekanntgeben soll. Das klingt für mich nach einem komplizierten Plan, nach dem zum beispiel die Abschlussklassen im September wieder in die Schulen kommen, alle anderen Klassen aber später. Das ist natürlich reine Spekulation. Morgen wissen wir vermutlich mehr.

Hier noch ein paar Stichworte zu den sonstigen Entscheidungen_

- Das weitgehende Verbot, die Städte Nairobi und Mombasa zu verlassen oder in diese zu fahren, wird morgen früh aufgehoben. Für Verkehrsmittel, die Leute in diese oder aus diesen Städten bringen wollen, gibt es aber weiterhin einige Einschränkungen, die vermutlich dazu führen werden, dass die fahrten deutlich teurer werden als früher. Die Entscheidung steht unter Vorbehalt. Sollten sich die Infektionszahlen negativ entwickeln, kann die Bewegungsfreiheit wieder eingeschränkt werden.

- Die nächtliche Ausgangssperre von 21 Uhr bis 4 Uhr wird um 30 Tage verlängert.

- Gottesdienste werden unter Auflagen (bis zu 100 Personen, nicht länger als eine Stunde) wieder erlaubt.

- Der innerkenianische Flugverkehr soll ab 15. Juli wieder aufgeneommen werden.

- Internationale Flüge sollen ab 1.8. wieder zugelassen werden.

- Politische und soziale Gr0ßveranstaltungen sind für weitere 30 Tage untersagt.

- In Bars ist weiterhin nur ein Außerhausverkauf erlaubt.

- Die Beschränkungen bei Hochzeitungen und Beerdigungen (insbesondere die erlaubt maximale Anzahl von Gästen) gelten weiter.

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Die heutige Zahl von gemeldeten Neuerkrankungen liegt bei 181 und könnte nach mehreren Tagen mit über 300 Neuerkrankungen den Eindruck einer Entspannung erwecken. Ich bin aber skeptisch, denn es gab auch nur 2131 Tests. Vermutlich ist das eher ein Wochenendeffekt als ein Anzeichen einer Trendwende:
https://www.nation.co.ke/kenya/news/cov ... 14-1445768

claus
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Re: Aus der Zeitung

Beitrag von claus »

Wie wir unsere Paten schon per Rundmail informiert haben, bleiben die Schulen in Kenia aller Voraussicht nach bis zum Jahresende geschlossen und sollen dann im Januar wieder öffnen. Theoretisch kann diese Entscheidung noch revidiert werden, wenn die Zahl der Neuinfektionen in Kenia über zwei Wochen stetig zurückgeht, aber dafür gibt es im Moment keine Anzeichen. Alle Schüler werden im kommenden Jahr in der gleichen Klasse beginnen wie in diesem jahr. Sie werden ihren Abschluss also erst ein Jahr später machen können. Das gilt auch für die Klassen, die eigentlich in diesem Jahr ihre Abschlussprüfungen in der primary oder secondary school ablegen sollten. Diese Abschlussprüfungen werden um ein Jahr verschoben. Universitäten und Collges können möglicherweise zum 1. September wieder öffnen, müssen dafür aber strenge bedingungen einhalten:
https://www.nation.co.ke/kenya/news/edu ... es-1446342

Nach einigen Tagen mit vergleichsweise geringen Infiziertenzahlen, aber auch wenigen durchgeführten Tests, zeigte der heutige Tag, warum die Regierung sehr vorsichtig bei der Aufhebung von Restriktionen ist. Mit 447 positiven Tests gab es nämlich einen neuen beunruhigenden Rekord. Beunruhigend ist diese Zahl aus meiner Sicht besonders deshalb, weil mit 3803 zwar mehr Tests als in den Vortagen durchgeführt wurden, der Anteil der positiven Tests aber mit fast 12% nochmal deutlich angestiegen ist. Insgesamt sind in Kenia 8975 Personen an Covid-19 erkrankt, von denen 173 gestorben sind:
https://www.nation.co.ke/kenya/news/ken ... es-1447806

claus
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Re: Aus der Zeitung

Beitrag von claus »

Auch Negativrekorde können schnell überboten werden. Aus Kenia wurde heute ein neuer Höchstwert von 473 neuen Infektionen gemeldet. Etwas beruhigend finde ich dabei, dass es Kenia gelungen ist, die Zahl der täglich durchgeführten Tests auf 6979 zu erhöhen. Mal sehen, wie sich das am bevorstehenden Wochenende entwickelt. Leider lag die Zahl der Todesfälle mit 8 heute auch recht hoch. Erstmals ist auch eine Ärztin an Covid-19 gestorben, die sich vermutlich bei der Behandlung von Patienten angesteckt hat:
https://www.nation.co.ke/kenya/news/ken ... 73-1465756

Hier noch der Link zu einem kleinen bei Twitter eingebetteten Video mit dem Titel "Government trying to control Corona" Wer das eingestellt hat, ist wohl nicht allzu sehr davon überzeugt, dass die Regierung das schaffen wird. Ich finde es amüsant, empfehle aber, den Ton auszustellen: https://twitter.com/i/status/1281204780761784320

claus
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Re: Aus der Zeitung

Beitrag von claus »

Weiterhin schwankt die Anzahl der Tests in Kenia erheblich und die Anzahl der gemeldeten Neuinfektionen korreliert stark mit der Anzahl der Tests. Man könnte hoffen, dass man in Kenia bei der Auswahl der zu testenden Personen besonders zielgenau vorgeht, aber ich fürchte, dass nicht an allen Tagen ausreichend häufig getestet wird. In den kenianischen Medien habe ich bislang keine Diskussionen zu dieser Frage gesehen.

Hier mal die Zahlen der letzten drei Tage:

Samstag: 1403 Tests, von denen 278 positiv waren
Sonntag: 7050 Tests, von denen 379 positiv waren
Montag: 1205 tests, von denen 189 positiv waren

Heute wurden 12 Todesfälle gemeldet, das ist die bislang höchste Zahl an einem Tag. Alle 12 sind in Nairobi gestorben.

Erneut wurde die Ansteckung von Krankenhausmitarbeitern gemeldet, im Pumwani Maternity Hospital in Nairobi haben sich 22 Mitarbeiter angesteckt. In Kenia haben sich seit Ausbruch der Pandemie 361 Mitarbeiter des Gesundheitswesens mit Covid-19 infiziert.

Insgesamt liegt die Zahl der Erkrankten in Kenia jetzt bei 10294, 197 von ihnen sind gestorben.

https://www.nation.co.ke/kenya/news/cov ... 94-1666560
https://www.nation.co.ke/kenya/news/hon ... ve-1673180

claus
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Re: Aus der Zeitung

Beitrag von claus »

Heute wurden mit 4992 wieder mehr Tests als gestern durchgeführt und gleich ergab sich mit 497 positiven Tests eine Rekordzahl für einen Tag.

Die Coronapandemie hat in Kenia also ganz offensichtlich ihren Scheitelpunkt noch nicht erreicht, aber bei den Heuschrecken gibt es für Kenia vorsichtige Entwarnung:
https://www.nation.co.ke/kenya/news/-re ... te-1735310
Die Heuschrecken haben im Norden Kenias einigen Schaden angerichtet, aber die schlimmsten Befürchtungen haben sich wohl nicht bewahrheitet. Es wird erwartet, dass die Schwärme bald Richtung Südsudan, Sudan und Äthiopien weiterziehen. Für die Menschen dort bedeutet das natürlich nichts Gutes.

claus
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Re: Aus der Zeitung

Beitrag von claus »

Die Rekordzahl vom Dienstag wurde heute mit 688 positiven Tests (Gesamtzahl der Tests am Tag 4522, also waren 15% der Tests positiv) deutlich übertroffen. Die bisherigen Tendenzen setzten sich fort: Der Schwerpunkt der Pandemie liegt eindeutig in Nairobi, denn 537 der heutigen Fälle wurden aus Nairobi gemeldet, darunter 51 aus Embakasi East. Insgesamt sind in Kenia bislang 12750 Personen infiziert worden, darunter 7298, also deutlich mehr als die Hälfte, aus Nairobi. In den ersten Wochen war auch Mombasa stark betroffen, aber da sind die Zahlen aktuell vergleichsweise niedrig, heute wurden aus Mombasa nur 18 neue Fälle gemeldet. Die Zahl der an Covid-19 gestorbenen Patienten hat sich auf 225 erhöht:
https://www.nation.co.ke/kenya/news/cov ... ns-1900854

Unter den an Covid-19 gestorbenen Patienten scheint auch der Schauspieler und Komiker Charles Bukeko zu sein, der mit seiner Fernsehsendung Papa Shirandula wohl einige Berühmtheit in Kenia erlangt hat:
https://www.nation.co.ke/kenya/news/tv- ... bi-1900834

claus
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Re: Aus der Zeitung

Beitrag von claus »

Die Zahl der Neuerkrankungen pro Tag hat sich vielleicht etwas stabilisiert, aber das ist schwer zu beurteilen, da weiterhin nicht sehr intensiv getestet wird. Gering sind die Testzahlen auch nicht, aber ich habe weiterhin das Gefühl, dass die Positivquote, die an den letzten Tagen immer über 10% lag, wenn ich mich richtig erinnere, zu hoch ist. Bis heute sind in Kenia 14168 Menschen an Covid-19 erkrankt, von denen 250 gestorben sind. In den Pressekonferenzen des Ministeriums und auch in den Zweitungsartikeln wird positiv hervorgehoben, dass die Anzahl der Genesenen in den letzten Tagen immer recht hoch war und die Anzahl der Neuerkrankungen mehr oder weniger ausgleichen konnte:
https://www.nation.co.ke/kenya/news/cov ... 00-1902796

Heute erschien in der nation ein weiterer Artikel, der sich mit der Situation der privaten Schulen in Kenia beschäftigt:
https://www.nation.co.ke/kenya/news/edu ... ol-1808564
Es wird erwartet, dass zahlreiche private Schulen die Krise nicht überleben werden und dass bis zu 300,000 Schüler im Januar eine neue Schule suchen müssen. Sicherlich sind das sehr grobe und unsichere Schätzungen, aber der Artikel zeigt recht gut, welche Probleme die Schulen haben. So wurde vielen Schulen wegen nicht bezahlter Rechnungen Strom und/oder Wasser abgestellt. An vielen privaten Schulen wurde den Lehrern seit Monaten gar kein Gehalt mehr gezahlt. Die Vereinigung der privaten Schulen möchte die Regierung dazu bewegen, dass sie private Schulen in der Krise unterstützt, aber dafür gibt es weiterhin keine Anzeichen. Ein führender Vertreter einer Gewerkschaft lehnt eine solche Unterstützung strikt ab, was ich schon bezeichnend finde. Sicherlich sind die Mitglieder der Gewerkschaft hauptsächlich Lehrer an staatlichen Schulen, aber etwas Solidrität würde ich von einer Gewerkschaft dennoch erwarten. Diese Diskussionen werden allerdings dadurch erschwert, dass es bei privaten Schulen eine große Bandbreite von sehr gut ausgestatteten Schulen für die Elite bis hin zu einfachen Schulen wie Kwa Watoto gibt. Die kann man kaum über einen Kamm scheren.

Zurück zu Covid-19:

Ich hatte vor vielen Wochen berichtet, dass Tansania die Veröffentlichung von Infiziertenzahlen eingestellt hat. Anfang Juni hat der tansanische Präsident Magufuli das Land offiziell für coronafrei erklärt und es soll seitdem keine neuen Fälle gegeben haben. Fast jeder fragt sich, ob das wirklich sein kann. Der folgende Artikel von der Voice of America gibt auf die Frage auch keine Antwort, bespricht aber einige Gedanken dazu:

https://www.voanews.com/covid-19-pandem ... virus-free

Wenn Tansania wirklich glimpflich durch die Pandemie kommen sollte, wäre das aber schon recht erstaunlich, denn es hat im Land nur sehr wenige Einschränkungen gegeben. Masken werden wohl kaum getragen, zum Besuch von Gottesdiensten wurde sogar explizit aufgerufen, was nach offizieller Lesart dazu geführt hat, dass Tansania jetzt coronafrei ist.

Vielleicht erfahren wir nach den im Herbst geplanten Wahlen (einen genauen Termin scheint es noch nicht zu geben) mehr.

Ergänzung am Morgen des 22.7.: Der Termin für die Wahlen in Tansania wurde auf den 28.Oktober gelegt: https://www.nation.co.ke/kenya/blogs-op ... 28-1903116

claus
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Re: Aus der Zeitung

Beitrag von claus »

Dieses Mal hat es fünf Tage gedauert, bis die Rekordzahl der gemeldeten Neuinfektionen an einem Tag übertroffen wurde. Mit 796 Neuinfektionen wurde der bisherige Höchstwert gleich um 108 übertroffen. Immerhin gab es mit 6745 eine halbwegs hohe Testzahl. Ich weiß, dass ich mich wiederhole, aber eine Positivrate von fast 12% ist meiner Ansicht nach zu hoch. Insgesamt sind in Kenia 15601 Personen mit Covid-19 infiziert worden, 263 von ihnen sind gestorben. Der Anteil der Infizierten ohne Symptome ist weiterhin hoch, in der heutigen Pressekonferenz wurde ein Anteil von 89% gemeldet. Einerseits ist es natürlich erfreulich, dass so viele Infizierte keine Symptome zeigen, andererseits macht das die Eindämmung der Pandemie aber auch schwerer.
https://www.nation.co.ke/kenya/news/ken ... es-1905014

Der folgende Artikel zeichnet ein sehr negatives Bild, was die Einhaltung der Regeln zur Eindämmung der Pandemie in Kenia betrifft:
https://www.nation.co.ke/kenya/news/ken ... es-1904670

Hier noch ein weiterer Artikel zur schwierigen Situation von Lehrern, die an nichtstaatlichen Schulen unterrichtet haben. Der Bericht enthält keine wesentlichen neuen Informationen, verdeutlicht aber vielleicht, warum wir mit der Hilfe unserer Paten und anderen Unterstützer versuchen, den Lehrern und anderen Mitarbeitern der Schulen wenigstens ein kleines Gehalt zu sichern und warum die über unseren Verein finanzierten Lebensmittelpakete mit so viel Dankbarkeit aufgenommen wurden. In dem Artikel ist auch zu lesen, dass den Lehrern an staatlichen Schulen ihr Gehalt weiter gezahlt wird. Das ist ja richtig so, aber aus Sicht der Lehrer an privaten Schulen, von denen viele schon in normalen Zeiten viel weniger verdienen als ihre Kollegen an staatlichen Schulen, muss das auch frustrierend sein.
https://www.nation.co.ke/kenya/news/edu ... er-1812704

Am Montag wird sich Präsident Kenyatta mit den Chefs der 47 Counties treffen, um zu besprechen, wie Kenia bei der weiteren Bekämpfung der Pandemie vorgehen soll. Entscheidungen werden für Montag nicht erwartet, sollen aber im Laufe der nächsten Woche fallen. Es geht unter anderem um die Frage, ob einige der zu Monatsbeginn in Kraft getretenen Erleichterungen (Transportwesen, Gottesdienste,..) zu früh gekommen sind und eventuell zurückgenommen werden sollten. Schulen werden dabei kein größeres Thema sein, denn es ist klar, dass diese bis zum Jahresende geschlossen bleiben.
https://www.businessdailyafrica.com/new ... index.html

claus
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Re: Aus der Zeitung

Beitrag von claus »

Es bleibt dabei, dass die Anzahl der ausgewerteten Tests einen sehr großen Einfluss auf die Zahl der nachgewiesenen Infektionen hat. Gestern wurden "nur" 375 neue Infektionen gemeldet, aber es gab auch nur gut 2000 Tests. Am heutigen Sonntag sind die Ergebnisse von 8261 Tests gemeldet worden und im Ergebnis steht ein neuer Rekord von 960 an einem Tag nachgewiesenen Infektionen. Insgesamt sind damit in Kenia bislang 17603 Personen positiv auf Covid-19 getestet worden, 280 von ihnen sind gestorben:
https://www.nation.co.ke/kenya/news/cov ... es-1906350

Wie gemeldet soll es morgen ein Treffen des Präsidenten mit den Chefs der Counties geben. Dort soll besprochen werden, wie das Land auf die steigenden Zahlen reagieren soll. Die Entscheidung liegt dann beim Präsidenten. Es liegt in der Natur der Sache, dass niemand weiß, was in der kommenden Woche beschlossen wird, aber es wird viel spekuliert, wie der folgende Artikel zeigt:
https://www.nation.co.ke/kenya/news/spl ... ew-1906306
Erneute "lockdowns" werden diskutiert, gelten aber als unwahrscheinlich. Viel spricht dafür, dass Restaurants und Bars komplett geschlossen werden, da Abstandsregeln und Maskenpflicht dort sehr unzureichend eingehalten wurden. Bei dem Treffen wird es auch darum gehen, dass viele Counties die von der Regierung vorgebenen Zahlen, was verfügbare Betten, Intensivbetten, Ventilatoren etc. betrifft, nicht einhalten. Das scheint auch für Nairobi zu gelten.

claus
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Re: Aus der Zeitung

Beitrag von claus »

Direkt nach dem Treffen mit den Chefs der Counties hat sich Präsident ans Volk gewandt. Neue Lockdowns wird es nicht geben. Die nächtliche Ausgangssperre wird um 30 Tage verlängert. Bars müssen ab sofort schließen. Restaurants dürfen weiterhin öffnen, aber nur bis 7 Uhr am Abend. Außerdem darf in Restaurants kein Alkohol ausgeschenkt oder verkauft werden. Ursprünglich war angedacht worden, Universitäten und Colleges im August und September für Präsenzveranstaltungen zu öffnen. Das ist bis auf weiteres vom Tisch, auch Universitäten und Colleges bleiben bis zum Jahresende geschlossen. Gottesdienste sind weiterhin erlaubt, aber die vor drei Wochen beschlossenen Beschränkungen gelten weiter:
https://www.nation.co.ke/kenya/news/ken ... 75-1907018

Laut https://www.nation.co.ke/kenya/news/ken ... 75-1907018 wurden in den letzten 24 Stunden 440 Neuerkrankungen bei 3197 durchgeführten Tests gemeldet, aber die Zahlen gehen nicht ganz auf. Wenn man die 440 zu der von gestern bekannten Zahl von 17603 (die findet sich auch auf der Facebook-Seite des Ministry of Health) addiert, landet man bei 18043, der Artikel schreibt aber von 17975 Fällen insgesamt.

Interessant vielleicht noch der Artikel https://www.nation.co.ke/kenya/news/-co ... es-1906462 , der sich mit den Auswirkungen der Pandemie auf Ausstatter von Schulen, also z.B. Buchhandlungen, Uniformläden und Laborausstatter beschäftigt. Aus persönlicher Kommunikation wissen wir, dass es auch beim Text Book Centre einen erheblichen Umsatzeinbruch gegeben hat.

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